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Brigitte und ich ( auch Brigitte ) planten eine WüstenTour. Mit Kamelen sollte es sein. Nun ist das ja nicht ganz so einfach, denn 2 Frauen brauchen natürlich ein gewisses Sicherheitsgefühl. Die Besitzer des Blue Bus versicherten uns, dass sie alles für uns vorbereiten und sie uns einen sehr zuverlässigen Beduinen zur Seite stellen würden.
Mit dem Jeep fuhren wir dann Richtung St. Katherine in die Wüste. Hier wurden wir bereits erwartet. Wir wollten weitestgehend schweigend die Wüste geniessen. Unser Führer stellte sich als sehr professionell und einfuehlsam heraus.
Die Kamele waren sauber und leicht zu handhaben. Fuer mich war es nicht der erste Wüstentrip, aber immer wieder ist es überwältigend mitten in der Wüste zu sein. Die grosse Stille, die Weite, eine gewisse Eintönigkeit die sich durch das Schaukeln und Wiegen des Kameles ergibt, sie ist Meditation pur. Abends, wenn unser Beduine die Wüstenküche eröffnete und wir nichts weiter zu tun hatten als das Prasseln des Feuers zu geniessen, die einbrechende Dämmerung zu beobachten und wie sich nach und nach das unendliche Sternenzelt ueber uns entfaltete, da kam einfach nur ein wunderbares Gefühl der Dankbarkeit auf, diesen Trip geniessen zu dürfen. Vier Tage gingen schnell vorbei und das Blue Bus-Camp erwartete uns bereits zurück. In diesem ruhig gelegenen Camp konnten wir - am Strand faulenzend - all die Eindrücke der Wüste verarbeiten.
Ich kann sowohl WüstenTrip als auch das Camp nur waermstens empfehlen.
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