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Startfoto mit ägyptischen ArtistenSt.Katarien-Marathon

Eine Läufergruppe aus Deutschland  kommt alljährlich zum St.Katarien-Kloster um dort den internationalen St.Katarien-Friedens-Marathon zu laufen. Allerdings gibt es dort neben  dem Marathon  auch Strecken  von 5 km Wandern,  5 und 10 km Laufen, sowie  einen Halbmarathon.

 

 

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Umweltschutz in Nuweiba PDF Drucken E-Mail

Der Sinai besteht aus zwei grandiosen und widersprechenden Ökosystemen. An Land finden wir zerklüftete Berglandschaften vor, die zum Teil mit wüstenartigen Geröll- oder Sandflächen durchsetzt sind. Andererseits haben wir das Meer mit einer blühenden Unterwasserlandschaft und einem enormen Artenreichtum. Leider wurde erst vor kurzer Zeit die Bedeutung des Gebietes für die Erhaltung des Umweltgleichgewichtes und auch für die Beduinen erkannt, deren Lebensgrundlage auch heute noch der Fischfang ist.

Die frühere Gleichgültigkeit gegenüber Umweltfragen hat an vielen Stränden zur Ansammlung von Abfall jeder Art geführt, der sowohl von den Beduinen, den immer häufiger vorzufindenden Touristen und den kreuzenden Schiffen im Golf von Aqaba stammt. Daher mobilisieren sich die Behörden, Nationalparkverwaltungen, Hotels und Tauchbasen allmählich um diese Situation zu beenden.

Aus diesem Grunde sollten wir als Bewohner und Touristen des Sinai diese Bemühungen unterstützen indem wir

  • jeglichen Müll, den wir auf Safaris und Ausflügen produzieren wieder in unsere Hotels mitnehmen und nicht vor Ort liegenlassen und/oder in der Wüste vergraben
  • uns über Fehlverhalten beschweren, z.B. beim Hotelmanagement und der Reiseleitung
  • bei auffälligem Fehlverhalten anderer Touristen die Courage aufbringen, diese direkt darauf anzusprechen
  • ruhig mal Müll aufsammeln, den wir nicht persönlich produziert haben.
  • Holz für Lagerfeuer mit an die Lagerstellen mitbringen und nicht die eh schon spärliche Vegetation für diese Zwecke missbrauchen
  • Vorbild für die Beduinen sein

Insbesondere Korallenriffe sind einzigartig, über tausende von Jahren durch die Zusammenarbeit der Meeresflora und -fauna entstanden. Bedauernswerterweise leiden die Korallenriffe, wie auch deren natürlichen Bewohner unter zunehmender Umweltverschmutzung, Überfischung und dem Sammeln von Korallen. Tauchen kann auch ein Faktor sein. Aber auch hier können wir helfen, den angerichteten Schaden zu minimieren. Die folgenden Regeln sind für das Rote Meer aufgestellt worden und sollten jedem Taucher und Schnorchler eine Selbstverständlichkeit sein:

  • Sammelt, Entfernt oder beschädigt nichts, gleich ob lebendig oder leblos. (Korallen, Muscheln, Fische, Pflanzen, Fossilien etc.)
  • Haltet Euch so wenig wie möglich auf dem Riffdach auf, wenn Ihr über das Riffdach gehen müsst, achtet darauf wo Ihr hintretet.
  • Bitte benutzt nur die für die Einstiege markierten Stellen.
  • Das Füttern von Fischen bringt die biologische Balance des Riffs durcheinander und ist deshalb verboten.
  • Fischen und Harpunenfischen ist verboten.

BRING NICHTS MIT INS WASSER UND LASSE NICHTS ZURÜCK. UMWELTSCHUTZ FÄNGT BEI DIR AN.

 
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