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Lokale
Beduinen bieten eine Vielzahl von Kamel und/oder Jeep Safaris zu den
Sehenswürdigkeiten des Sinais an. Die benötigte Zeitdauer ist abhängig
vom Ziel und der Transportmethode; grundsätzlich gilt, das Kameltrips
zwei- bis dreimal so lang dauern wie vergleichbare Jeeptrips.
 Wadi Watir Die meisten Guides berechnen zwischen 90 und 150 ägyptischen
Pfund pro Tag, wobei auch hier gilt, das Kameltouren vergleichsweise
teurer sind als Jeepausflüge. Die Kosten beinhalten üblicherweise die
Mahlzeiten und Gebühren für die Polizei, nicht aber das Trinkwasser.
Dieses wird teurer je weiter Ihr Euch von den Shops entfernt, es ist
also ratsam, sich rechtzeitig mit entsprechenden Mengen einzudecken.
Die nächsten Destinationen, alles ein Tagesausflüge, sind die Palmenoase Ain El-Furtaga, welche mit normalen Fahrzeugen erreicht werden kann, und der farbenprächtige Sandstein Canyon Wadi Huweiyit, erreichbar nur mit Kamel oder Allradjeeps. Etwas weiter nördlich liegt Moyat El-Wishwashi,
ein in einem Canyon liegendes grosses Regenwasser Sammelbecken,
verdeckt durch imposante Felsblöcke. Der wohl bekannteste Ausflug ist
der Coulored Canyon,
den man über einen Trampelpfad von Ain El-Furtaga entdecken kann. Der
Name kommt von der lebhaften Streifenbildung auf den sehr steilen
Wänden des Canyons, abgeschottet gegen den Wind und gespenstisch still.
Nach der Ankunft mit dem Jeep kann man den Canyon in beiden Richtungen
erwandern.  Beduinenfriedhof Andere Destinationen sind
- Wadi Ghazala, mit seinen Dünen und Akazienhainen, in den häufig auch Gazellen gesichtet werden,
- die Oase Ain Umm Ahmed,
deren tiefe Wasserströme, verursacht durch Schnee- und Regenfälkle auf
den höchsten Spitzen des Sinais, im Laufe der Saison zu einem kleinen
Rinnsal werden,
- die Oase Ain Khudra, vermutlich das biblische Hazeroth, in welchem Miriam an Lepra erkrankte, nachdem sie Moses kritisierte
Guides können überall in Nuweiba angesprochen werden. Auch die meisten
Tauchbasen, Camps, Hotels und Resieveranstalter organisieren heute Trips in die
Wüste.
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